Bild: © Lydia Zimmermann

Ursula Biemann

Ursula Biemanns (*1955) künstlerische Praxis verfolgt einen systemischen Ansatz zu globalen und planetarischen Bedingungen. Sie führt Feldforschungen an entlegenen Orten durch und verarbeitet die Erkenntnisse zu komplexen Videos und Rauminstallationen, indem sie die Mikropolitik vor Ort mit einer theoretischen Makroebene verbindet. Biemann praktiziert einen erweiterten Kunstbegriff, der kollektive und kuratorische Projekte umfasst. Ihre Videoarbeiten werden bei den internationalen Kunst-Biennalen in Istanbul, Liverpool, Sao Paulo, Shanghai, Gwangiu, Montreal und Taipei gezeigt und sind in Museen weltweit vertreten. In 2020 zeigt das Museum für Moderne Kunst in Nizza eine Soloausstellung ihrer ökologischen Werke. 2009 erhielt sie den Prix Meret Oppenheim, den Swiss Grand Award für Kunst.


Ausstellung: Subatlantic & Acoustic Ocean